Wer ist Moony?

Was ist dies für ein Blog und wer ist eigentlich diese… dieser… dieses… Muun… Mond… Mondi?

Moony. Hi. Das bin ich. Wer hätt’s gedacht?
Um nicht direkt eine philosophische Abhandlung darüber zu schreiben, was ein „Ich“ ist und was es ausmacht und ob wir das überhaupt jemals sagen können, fange ich einfach mal mit den Dingen an, die man so von sich erzählt.

Mein Name ist Moony (natürlich nicht, aber hier schon), ich bin 24 Jahre alt und frisch gebackene Ich-habe-mein-Studium-abgeschlossen-was-bin-ich-jetzt-eigentlich!
Meine Bachelorarbeit ist erfolgreich abgegeben (über alles andere reden wir nicht!) und ich warte die nächsten sechs Wochen gebannt darauf, welche Note ich dafür bekommen werde. Nicht, dass ich denken würde, die wäre völliger Rotz gewesen – aber man kennt das ja: erst denkt man, es läuft ganz gut, dann kommt die Verzweiflung, dann macht man innerlich taub und gepeinigt einfach weiter (the show must go on!) und der innere Freddie tanzt weinend über die Bühne, die man Leben nennt und dann endlich endlich endlich schreibt man den letzten Satz, das letzte Wort, den letzten Punkt. Blut, Schweiß und Tränen flossen auf das metaphorische, weil digitale, Papier und dann ist man mit der Abgabe der Arbeit endlich diese Bürde los. Alles erstrahlt in neuem Glanz, die Welt hat wieder Farbe und – man weiß nichts mehr mit sich anzufangen…

Aber gut, bevor wir hier weiter über die Höhen und Tiefen einer Bachelorarbeit oder gar eines Studiums philosophieren kommen wir mal zum eigentlichen Thema zurück. Und nein, ich habe nicht Philosophie studiert (eigentlich schon, aber das war in meinem ersten Studium in Bochum), meinen Abschluss habe ich in Sozialwissenschaften gemacht. Und nochmal nein, das hat nichts, rein gar nichts, mit Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik oder irgendeinem anderen „sozialen Beruf“ zu tun („soziale Berufe“ sind auch das Neue „irgendwas mit Medien“ geworden, oder?). Mein Schwerpunkt lag und liegt auf Soziologie (und ein paar Kurse Politikwissenschaften) – das heißt, ich habe mich damit beschäftigt, wie Individuen und Gesellschaft zusammenspielen, wie Gesellschaft es schafft, sie erhaltende, fähige Individuen auszubilden und welche Muster und Strukturen eigentlich vorherrschen, durch welche sich diese beiden Faktoren gegenseitig beeinflussen und entwickeln.

Gah, jetzt rede ich ja doch wieder übers Studium. Na, was soll’s, das steckt halt noch ganz frisch in meinem Gedächtnis. Entgegen der allgemein vorherrschenden Erwartung, dass ich ja nun unbedingt meinen Master machen muss, suche ich nach Arbeit (vorzugsweise in Schleswig-Holstein, weil Freund und Freunde und Verein und schönstes Bundesland!) und während ich suche, schreibe ich.

„Aha!“, mag nun der*die geneigte Lesende sich denken. „Das passt doch zum Titel!“.
Allerdings, das passt. Denn ich schreibe nicht nur gedanklichen Dünnpfiff hier auf den Blog, sondern auch (mehr konsistent und schlüssig, als dünnpfiffig, will ich hoffen) Kurzgeschichten, Fanfictions, Prosa und Poesie. Und wie mein (Leidens-)Weg diesbezüglich aussieht, welche Träume damit verbunden sind und und und – das alles erfahrt ihr hier auf Vollmondschatten.